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Nikos Katris

Am 19. November 1967 kommt er in Piräus zur Welt. Seine Familie ist seit Generationen auf Santorin ansässig. Die Vorfahren überlebten als Bauern und Fischer. Es waren einfache Leute. Sie gehörten nicht zur Insel-Oligarchie, die zum Teil noch auf die venezianische Epoche zurückgeht.
Die Schule absolvierte Nikos Katris in Piräus. Bis zum 19. Jahr verbrachte er die Saison auf der Insel, den Winter in Piräus. Nach der Militärzeit, also seit seinem 21. Lebensjahr, ist Nikos ständiger Resident auf Santorin.
1986 bis 1996 arbeitete Nikos in der Taverne seiner Mutter in Akrotiri. Danach baute er seine eigene Taverne auf, in der ihm jetzt seine alten Eltern zur Hand gehen, ein echter Familienbetrieb, in dem man abends in mehreren Schichten zu Tische sitzt und bei Wein und Fisch mit Onkel, Tante, Schwägern, Paten, Cousins die Chronik der laufenden Inselereignisse und Familiengeschichten durchnimmt. Der Dauergast aus der Fremde, der einige Male erscheint, ist bald kein Kunde mehr, sondern wird zum Gastfreund, zum „Philos“, in den Clan integriert und nicht mehr „bedient“, sondern bewirtet. Der alte Vater prostet den Gastfreunden aus Nebeleuropa freundlich zu, die Großmutter kommt aus der Küche, wünscht guten Appetit und fragt nach, ob es auch diesmal geschmeckt hat. Der Austausch der üblichen Eckdaten: Verheiratet? Seit wann? Wieviele Kinder? Überhaupt Kinder? Am Ende gar schon Enkel? Woher? Ach ja, in Wuppertal, in Stuttgart, in Frankfurt leben Verwandte. Aus Köln, aus Berlin oder Dresden kommen regelmäßig Gäste, die das Santorin-Fieber gepackt hat, mit denen an manchmal telefoniert, auf die man sich Jahr für Jahr freut.
1994 kommt Nikos erstes Kind zur Welt, sein Augapfel, die Tochter Melina, nach der die Taverne benannt ist. Ein gutes Omen, denn Melina, inzwischen herangewachsen, ist bildschön. Sie geht nach der australischen Mutter, hat honigblonde Haare und ist liebreizend wie Nausikaa.

Ab Melinas Geburt wurde der junge Familienvater zum Clanchef und übernahm Verantwortung für die Seinen und für sich. Er wurde zum Bauherrn und Architekten in eigener Sache, verwandelte die „fliegende“ Strandkneipe in eine Dauerbaustelle, die noch immer nicht abgeschlossen ist, ein „work in progress“. Bauzeit war der Winter, wenn die Gäste aus dem Norden in dicken Pelzen vom Licht der Ägäis und von den Sonnenuntergängenauf Santorin träumen, die man von „Melinas Taverne“ besonders schön genießen kann, allerdings nicht bis zum Eintauchen des Glutballs im Meer, weil im Westen hinter der Kneipe der rote Berg den Blick versperrt. Doch ist der Abendanblick unvergeßlich, wenn die Boote an der provisorischen Mole zu Scherenschnitten werden und die unbewohnte Gruppe der Ziegeninseln Christiana über den goldenen Horizont in den Nachtschatten segeln.

Nikos ist zurückgekehrt zu den Wurzeln der Familie. Die drei Geschwister suchten und fanden ihr Glück, zumindest ihr berufliches Auskommen, auf dem Festland und auf See, die übliche Auswanderungsquote auf den ägäischen Inseln. Zwei Geschwister arbeiten in „marinaren“ Berufen, auch dies typisch für die Insel-Griechen. Der Bruder ist Schiffsingenieur und heuert auf wechselnden Schiffen an. Er plant seine und seiner Familie Übersiedlung nach Dubai, weil sich dort die Frachtschiff- und Tankerrouten kreuzen. Die eine Schwester ist Speditionskauffrau und vermittelt Schiffsfracht. Die andere Schwester ist künstlerisch wie der Bruder. Sie ist Grafikerin. Von ihr stammen die auf große grobe Leinwänd gemalten Seeschwalben und Fischeträger nach dem Muster der Wandbilder aus Akrotiri, die Nikos Taverne schmücken und in einem Reiseführer ausdrücklich erwähnt sind.

So weit zu den Geschwistern von Nikos. Nikos ist zur Stunde nicht Herr im eigenen Haus. Das Grundstück gehört nicht ihm. Die Eigentümer leben in Megalochori. Sie gehören zur Inselaristokratie. Sie sind die Stifter der großen Kapelle des Agios Nikolaos am anderen Ende des Strandes, bei der Abzweigung zur „Red Beach“. So ist jede Investition, die er in der Taverne tätigt, eine Investition in eine unsichere Zukunft. Noch ein anderes Problem stellt sich für Nikos: 2005 stürzte das Dach der Akrotiri-Grabung ein. Ob das bauliche Schlamperei war, falsch berechnete Statik, gar Sabotage, ist zur Zeit nicht entschieden und wird von Sachverständigen und Versicherungsfachleuten geprüft. Bis ein Schuldiger (und versicherungstechnischer Haftbarer) efunden ist, ruht die Grabung und ist für Besucher gesperrt, denn es hat bei dem Bau-Desaster Tote und Verletzte gegeben. Seitdem ist der Umsatz in Nikos Taverne spürbar zurückgegangen, denn seit mehreren Jahren haben die Busse, die in Akrotiri unten am Strand halten, nicht mehr die Grabung (und mit ihr zahlungskräftiges Besucherpublikum), sondern nur noch die Anlegestelle für den Bootstransfer zum „Roten Strand“ zum Ziel und spucken hauptsächlich junges Rucksackpublikum aus – eine wirtschaftliche Katastrophe für den Vater von fünf Kindern.

Wie kam Nikos zu seiner Steinbildnerei? Als Halbwüchsiger, mit 16, entdeckte der beim Tauchfischen einen schwarzen Bimsstein von ungewöhnlicher Form, brach ihn los und formte aus ihm seinen ersten „Diavolo“, eine Art Teufelsmaske mit echten Bockshörnern und Hasenfell, wohl so vorzustellen wie ein monströser Wolpertinger. Das Objekt wurde von den Gästen sehr bewundert. Die Mutter aber meinte: „Bringt Pech!“, denn sie ist eine fromme Frau. So fügte sich Nikos, denn er wollte dem Geschäft nicht mit „black magic“ schaden, und zerstört seinen Erstling. Doch war ein Anfang gemacht.

Unter Nikos geschickten Händen entstanden nun Schlüsselanhänger in Fußform, groteske Köpfe, Schachfiguren. Das meiste davon verschenkte er an Gäste, befreundete Touristen, Kumpane. Er schulte sich selbst, perfektionierte seinen Umgang mit dem vulkanischen Steinmaterial. Vor vier oder fünf Jahren, um 2005 (so genau weiß er das nicht mehr, denn er ist nicht sein eigener Chronist), war er „reif“ für seine erste monumentale Arbeit, das „Light House“. Das große Stück entstand in den Pausen zwischen dem Kochen und dem Servieren. Ein Autohändler aus Athen, offenbar kunstsinnig, erkannte das Talent von Nikos und bot ihm 25.000 Euro für das „Light house“. Doch Nikos lehnte ab: „Sein erstes Kind verkauft man nicht.“

Schon bei der Arbeit am „Light house“ reifte in Nikos die Idee für eine weitere, womöglich noch monumentalere Skulptur, für seinen „Shepherd“, der bislang nur in seinem Kopf existiert und von dem er nach dem zweiten Glas intensiv zu fantasieren beginnt, dankbar für jede Anregung seiner konzentrierten Zuhörer. Ein bißchen wirkt er dann wie der legendäre Alexis Sorbas bei der Entwicklung seines Bergbau-Projektes auf Kreta.

Der erste Arbeitstitel des „Light house“ lautete Kalliste die „Allerschönste“, so der frühantike Name der Insel vor dem großen Ausbruch im zweiten vorchristlichen Jahrtausend, als der Vulkan noch perfekt war und aussah wie ein aus der Ägäis steigender Fudschijama. Ab diesem ersten gelungenen bildhauerischen Wurf wurde Nikos ernst genommen und nahm sich selber ernst. Aus den ersten spielerischen Versuchen war Profession und Leidenschaft geworden.

Zum Inhalt der Arbeit klärt uns Nikos auf: Der Leuchtturm, vor Jahrzehnten errichtet von der griechischen Marineverwaltung an prominenter Stelle, wo das offene Meer in die Caldera fließt, ist von jeher durch die unterschiedlichen Strömungen, Wassertemperaturen und den Nährstoffreichtum einer der besten Plätze zum Fischen auf Santorin. Nikos kennt den Platz seit seiner Jugend, ist hier unzählige Male auf der Harpunenjagd nach großen Fischen ohne Sauerstoff getaucht. Es ist sein Lieblingspunkt auf der Insel, der Punkt, wo seine Seele am festesten Anker geworfen hat in seiner Inselheimat.

Die mit dem Felsen fest verbundene Frauernfigur symbolisiert Hoffnung und Sicherheit der Fischer und Seeleute. Sie ist Hoffnungsträgerin guter Fischzüge und sicherer Heimkehr vom Meer – Schutzherrin der Insel und ihrer zur See fahrenden und durch das Meer ihren Lebensunterhalt verdienenden Kinder. Wie eine Gallionsfigur am Bug klebt sie am Felsen von Akrotiri und ist Teil der Insel, untrennbar mit ihr verbunden, Personifizierung des steinernen „Schiffes“ mit Namen „Santorin“.

Die Motivgestaltung folgt inhaltlich der äußeren Form des Steines. Der Stein läuft oben spitz zu. Daraus entwickelte sich ganz selbstverständlich die Bildidee des Leuchtturms. Das Plateau des Turmes wird seitlich und von rückwärts durch steile Treppenläufe erschlossen. Der Berachter „besteigt“ quasi die schöne Frau und gelangt auf dem Gipfel zur „Erleuchtung“, zum Leuchtfeuer von Kap Akrotiri, der alten, sturmumtosten Klippe der Seeleute und Santorin-Fahrer.

Die zweite große Arbeit, ein Mittelformat, war ein von geschlossenen Händen umfangener Phallus, erneut ein archetypisches, mythisches Thema, dessen Erotik nur vordergründig ist – genauso wie bei der Leuchtturmgöttin von Santorin, die nicht primär als nackte Frau zu sehen ist, als Aktfigur, sondern als Gottheit, deren Nacktheit sie zur Olympierin macht. Nikos erklärt den Phallus als Symbol der Lebenskraft, der Lebensenergie, als lebensspendendes Zeichen, naheliegend. Es ist dieselbe Unbefangenheit der Griechen im Umgang mit dem männlichen Genital, die in der Antike zum Bildtypus der mit einem gereckten männlichen Gliedgezierten Hermenpfeiler führte, Kultstatuen, über deren Mitte an bestimmten Venusfeiertagen die Huren Roms oder Athens segenbringende Kränze hängten und deren Ausbuchtung in einer betrunkenen Athener Nacht Alkibiades mit seinen Gefährten abschlug, der berühmte „Hermenfrevel“, der zu seiner Verbannung nach Sizilien führte.

Die Rückseite dieser Skulptur, die man also gründlich mißverstehen würde, sähe man in ihr nur ein obszönes Objekt bildet eine Tempelvorhalle, ein Naos. Die motivische Verknüpfung von Tempel und „betenden“ Händen entschlüsselt den Sinn dieses Werks: es ist die Bitte und die Beschwörung an die Allspenderin Natur um die Erhaltung und Weitergabe des Lebens und der Dank für das Geschenk des Lebens. Insofern ist im Bild des Phallus zugleich auch das weibliche Prinzip als Gegenbild und Ergänzung des männlichen Prinzips mitgedacht. Die gefalteten und bergenden Hände, die den Phallus quasi umfassen, wären dann das abstrahierte Bild der Vulva. Als Metapher für die seit Menschheitsbeginn zentralen Prinzipien der Fruchtbarkeit, der Kreativität, der Produktivität (Synonym auch für die künstlerische Existenzform) könnte die Skulptur den Titel „Hymnus an das Leben“ tragen.

Es folgte in Nikos Werkreihe als dritte Arbeit der „Frühling“, wenn man so will, in direkter Anknüpfung an den phallischen „Hymnus“. Thema ist in anrührender Naturverherrlichung der jahreszeitliche Zyklus, die Verwandlung der Natur im Jahresverlauf, ihr Wiedererwachen nach der Winterpause. Wer den explosionsartigen Frühling auf den im Sommer verkarsteten und im Winter regentrunkenen griechischen Inseln erlebt hat, wird dieses „idyllische“ kleine Werk von Nikos verstehen, herausgehauen aus Lavagestein, das Blumen und mancherlei andere Pflanzen aus sich heraustreibt, so wie im März und April aus dem realen Steinboden der Insel tausend Blüten hervortreiben, die dann im Sommer der heiße Wind aus Afrika aufzehrt und zu trockenen Stengeln verdorren läßt, ein Vorgang, den wir Nebeleuropäer aus unserer immergrünen Heimat nicht kennen.

Als nächstes nahm sich Nikos das Thema des „Buches“ vor, auch dies ein Archetypus. Zweifach gestaltete er das Motiv, einmal ein geschlossenes und dann ein offenes Buch. Wir assoziierten sofort bildhauerische Gestaltungen desselben Themas durch nordeuropäische Künstler, von denen Nikos bestimmt noch nie gehört hatte. Einmal die Werkreihe des Ehepaars Kubach-Willmsen, eine lange Reihe einzelner und zu Gruppen, zu Bibliotheken versammelter Bücher aus den verschiedensten Sterinmaterialien und in den unterschiedlichsten Formaten, von Kunsthistorikern und Kunsterklärern tiefsinnig ausgedeutet, unter anderem als „Memento mori“ oder als Symbole der „Gutenberg-Galaxis“ und der in Büchern geborgenen kollektiven Erinnerung der Menschheit. Wir hatten eine Versammlung der steinernen Bücher höchst eindrucksvoll in den Klostergärten von Eberbach im Rheingau erlebt, und auf einer Rheingauinsel vor dem Biebricher Schloß ist im Garten einer Privatgalerie eine ständige Ausstellung dieser schönen steinernen Bücher zu sehen.

Dann glitt der Zeiger unserers „imaginären Museums“ weiter zu Anselms Kiefers großartigen und monumentalen Büchern aus Blei, zu besichtigen unter anderem in Berlin. Kiefers metallene Bibliothek besteht wie bei Nikos aus offenen wie geschlossenen Büchern, und es würde viele Seiten füllen, ihren metaphysischen Sinn auszudeuten.

Als wir Nikos von diesen Parallelen erzählten (wir hatten natürlich keine Abbildungen zur Hand), wirkte er ein wenig irritiert, auch enttäuscht, weil ihm so die Originalität seiner Motivfindung entglitt. Doch wir trösteten ihn. Denn zu einem kann ihm niemand – auch nicht der böswillligste – einen Plagiatsvorwurf machen. Und zum anderen ist es ja nicht ehrenrührig, wenn man dieselbe zündende Bildidee hatte wie ein weltberühmter Großkünstler vom Range Anselm Kiefers. Zum dritten aber war der inhaltliche Anstoß bei Nikos völlig anders als bei Kubach-Willmsen oder Kiefer, nämlich ein autobiografischer.

Zur selben Zeit versuchte Nikos sich als Porträtist. Das Modell fand er naheliegenderweise in der eigenen Familie: seine zweite Tochter Veronika. Die mittelformatige Büste ist eine Allegorie des Liebreizes, das junge Mädchen an der Schwelle zur Weiblichkeit, noch scheu und unbefangen, doch nicht mehr Kind, sondern schon kleine Eva, die sich ihrer Reize bald bewußt sein wird und sie nutzt. Am gelungensten an dem Bildnis ist das verhaltene Lächeln mit der verschmitzten Eintiefung der Mundwinkel – ein bißchen Mona Lisa, ein wenig „Unbekannte aus der Seine“.

In dieselbe Werkgruppe gehört das Bildnis eines alten Mannes, Prototyp jener alten Inselgriechen, die bevorzugte Modelle in den touristischen Hellas-Bildbänden sind und unsere Alexis-Ζorbas-Ikonologie immer wieder neu bestätigen. Aus dem rauh in der Bosse stehenden Stein wächst das Gesicht des Alten heraus. Seine Gesichtslandschaft scheint Teil der groben, karsten, felsstarrenden Insellandschaft. So kennt man Griechenlands Großväter aus hundert Kafeneios von den Inseln und vom Festland: die zur Farblosigkeit ausgeblichene, ehemals dunkelblaue oder schwarze Schiffermütze mit dem Schirm schräg im oft noch lockig-dichten, grau-melierten Haar, die knorrigen Hände am Kinn oder am Stockgriff, der Zigarrenstummel im Mundwinkel, das Glas Wein, Ouzo oder Kaffee nur zum Nippen – Griechenlands zuverlässige Patriarchen, sein moralisches Rückgrat, was wäre Hellas ohne sie? Sie wachsen mit jeder neuen Generation nach. Schon 1960 bei unserer ersten Erkundung Griechenlands saßen sie in den kleinen Fischerhäfen an der Mole und wachten über die Ordnung der Inseln, den Gang der Wellen und Winde – und 2010 sitzen sie immer noch da, auf drei dieser winzigen, windschiefen, mit Stroh eingeflochtenen Holzstühlchen (einer zum Sitzen, einer zum Aufstützen der Arme, der dritte als Fußstütze). Es sind sicher nicht mehr dieselben Patriarchen wie 1960, denn dann müßten sie heute über 100 sein, ein auch in der Ägäis seltenes Bibelalter.

Nikos hat diesen Archetypus trefflich eingefangen. Ein Vorbild hat er stets vor Augen: den eigenen Vater, neben der Großmama die gute Seele der Taverne, der dem Gast aus dem Norden schon beim zweiten Besuch freundlich zuprostet und signalisiert, dass er sich bei „Melina“ am Strand von Akrotiri zuhause fühlen darf.

Gleichzeitig – in den Jahren 2008/2009 – entstand so etwas wie eine Auftragsarbeit, Zeugnis einer alten und Jahr für Jahr in der Marinesaison erneuerten Freundschaft zu einem italienischen Conte aus dem erlauchten Dichtergeschlecht der Leopardi. Die Gefährtin von Conte Francesco lebt in Porta Leone an der Adria, Francesos Famile in Ancona. So entwickelte sich die Idee, das Stadtsymbol von Porta Leone seit altersher, nämlich einen Elefanten, darzustellen, umfangen von einem antiken Stadttor. Der Elefant hat kämpferisch den Rüssel gereckt. Man hört ihn förmlich trompeten, zum Angriff blasen. Aus der Frontansicht wirkt es so, als trüge der Elefant ein hölzernes Kastell auf dem Rücken, und man erinnert sich sofort an die Kampfelefanten, die der große Hannibal über die Alpen nach Italien führte.

Wie Porta Leone zu seinem afrikanischen Stadtsymbol kam, konnten wir bislang nicht feststellen. Wenn Conte Francesco das nächste Mal mit seinem Boot vor Santorin aufkreuzt und dann die fertige Skulptur mit an Bord nimmt, müssen wir ihn fragen. Auf jeden Fall wird sich die Lebensgefährtin über diese Hommage an ihre Heimatstadt freuen, die mehr ist als ein steinerer Nippes, sondern eine perfekte heraldische Bilderfindung.

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